Jauchzet, frohlocket: In Mecklenburg-Vorpommern ist das Matriarchat auferstanden!

Als Hörer des Deutschlandfunks ist man eigentlich schon einiges ge-wohnt. Im Programm wimmelt es nur so von Forschenden, Mitar-beitenden, Umweltschützenden, Künstler*innen, Politiker*innen und Aktivist*innengruppen. Wie Menschen freiwillig derartig ihr Gehirn erweichen können, ist mir immer wieder ein Rätsel.

Im selben Programm ist auch ewig wiederkehrend ein Wehklagen darüber zu hören, daß schlümme Rechtspopulisten – meistens ohne Gender-Stern – zu einer Polarisierung und Verrohung der Diskurse beitrügen. Im linken Milieu ist man da offenbar völlig unschuldig und erfreut sich an so tollen Dingen wie der „Geschlechtergerechtigkeit“.

Eigentlich wollte ich jüngst ein Interview vom Deutschlandfunk down-loaden, in dem der Moderator im Zusammenhang mit der französisch-australischen U-Boot-Affäre von „Arbeiterinnen und Arbeitern in den Werften“ sprach. Ein wichtiger Beitrag für mehr Geschlechtergerech-tigkeit – und gegen die Polarisierung unserer Gesellschaft.

Doch dann erblickte ich dies:

 

landtagswahl-mecklenburg-vorpommern-kandidatinnen-deutschlandfunk-generisches-femininum

 

Mecklenburg-Vorpommern hat sich offenbar von der Öffentlichkeit unbemerkt zum Matriarchat gewandelt. Zur Landtagswahl sind dort augenscheinlich nur Frauen zugelassen. So verstehe ich das jedenfalls, der ich ein Fan der Leichten Sprache bin und keinen Abschluß in Gender Studies vorzuweisen habe.

Man muß das nicht weiter kommentieren.

Aber womöglich liegt es auch an solch einer völlig irren und esoterischen Kunstsprache, daß der eine oder andere Politiker keinen Bock mehr darauf hat, den Staatsfunk weiter zu päppeln.

Nur so ein spontaner Gedanke von mir.

Eines aber möchte ich gerne noch anmerken zum Matriarchat von MeckPomm: Das sogenannte generische Femininum ist nichts weiter als eine Fiktion geisteskranker, feministischer Sprachwissenschaftler, die von Sprache ungefähr so viel verstehen wie ein Pinguin vom Fliegen. Das generische Maskulinum verdanken wir nämlich nicht irgend-welchen irren Akademikern, die sich mal irgendwann hingestellt haben und behaupteten, es gebe ein generisches Maskulinum.

Wir verdanken es einer gelebten Sprachrealität, einer selbstverständ-lichen Sprachpraxis, die universell ist und die man tagtäglich studieren kann. Wir verdanken es auch der strukturellen Männlichkeit unserer Sprache, die sich u.a. darin zeigt, daß die weiblichen Formen zumeist nur effeminierte Maskulina sind. Weibliche Personenbezeichnungen wie „Politikerin“ oder „Schauspielerinnen“ sind also quasi nur Weiterentwicklungen der männlichen Vorlage und wären ohne diese gar nicht vorstellbar. Und diese Formen sind nun mal dummerweise länger und damit umständlicher als die männlichen. Das Männliche ist also auch formal und strukturell die Basis unserer Sprache.

Der Begriff des generischen Maskulinums fußt also auf einer realen Empirie. Das generische Maskulinum ist kein akademisches Postulat, es ist gelebte Realität. Und diese Realität funktioniert. Sie ist nicht ausgedacht, sondern Teil des sprachlichen Unbewußten.

Ganz anders das generische Femininum. Es ist nichts weiter als eine begriffliche Polemik, eine beleidigte Behauptung, eine fixe Idee, die rein gar nichts mit dem Sprachalltag zu tun hat. Eine Art feministischer Minderwertigkeitskomplex, weil die Geschichte dummerweise dafür gesorgt hat, daß die DNA unserer Sprache auf formaler Ebene männlich ist – was normalerweise übrigens keine Sau interessiert.

Man muß sich auch immer wieder klarmachen, daß diese reinen Formalia im Sprachalltag keinerlei Belang haben und niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Niemand nimmt daran Anstoß, fühlt sich benachteiligt oder „privilegiert“. Es braucht unfaßbar neurotische, zwangsgestörte und vom Staat bezahlte Akademiker – für die das Verdikt „feministische Gehirnerweichung“ noch sehr diplomatisch formuliert ist -, um in unserer formal männlich basierten Sprache ein „Problem“ zu erkennen. An diesen Leuten sieht man immerhin schön, daß man auch mit einem hochentwickelten Intellekt in die falsche Richtung denken und den größten Unsinn auf Erden produzieren kann.

Der Elfenbeinturm macht’s möglich. Und natürlich noch eine gehörige Portion Größenwahn.

Komisch, daß Leuten, die sich gemeinhin als „links“ oder „progressiv“ verstehen, derartig die Volksnähe abgeht. Ein Sprachwissenschaftler, der behauptet, es gebe ein generisches Femininum oder es lasse sich zumindest etablieren, ist ein kompletter Vollidiot und hat an der Universität nichts verloren.

Anatol Stefanowitsch ist so ein „Sprachwissenschaftler“, der ans sprach-liche Matriarchat glaubt und an einer schweren Moralneurose leidet.

 

„Es ergibt aus der Sicht des Sprachsystems heraus nicht mehr Sinn, eine männliche Form zu verwenden, um auch Frauen mit zu meinen, als eine weibliche Form, um auch Männer mit zu meinen.“

Anatol Stefanowitsch,
Empirieverweigerer und fanatisierter Ideologe

 

Bei diesem und anderen profeministischen Kastraten handelt es sich auch deshalb um exorbitante Nichtsblicker, weil sie noch nicht mal realisieren, daß sich auch auf der rein formalen Ebene das generische Maskulinum geradezu aufdrängt, da es sich dabei ja im wesentlichen um eine Vereinfachung, eine Verschlankung der Kommunikation handelt.

Das ist mit dem Femininum naturgemäß deutlich schwieriger, da es sich dabei schon formal um ein Kompositum der männlichen Form handelt, wenn man so will, eine Verkomplizierung, eine Verweiblichung der männlichen Originalform.

Bereits auf formaler Ebene ist das Femininum ein Spezifikum der an sich neutralen Grundform. Man muß also schon gehörig plemplem sein, wenn man wie gewisse Sprachwissenschaflter einfach so behauptet, das Femininum biete sich genauso gut und plausibel als Generikum an wie das Maskulinum. Das Femininum ist von seinem Wesen her bereits ein Spezifikum, während das Maskulinum die Basis darstellt.

Was sind das für Professoren, die diese zwingenden und peinlichen Offensichtlichkeiten nicht auf die Reihe kriegen bzw. in ihrem femi-nistischen Wahn geflissentlich ausblenden?

Leuten, die keine feministischen Minderwertigkeitskomplexe haben, ist die männliche DNA des Deutschen egal. Es braucht geistesgestörte Akademiker, die diese Gegebenheit zu einem „Problem“ erklären und sich als Gerechte unter den Völkern inszenieren.

Das alles sind unfaßbar simple Betrachtungen, zu denen jeder Laie fähig ist – so auch ich. Und ich würde mich sehr glücklich schätzen, wenn dem einen oder anderen Leser an diesem Punkt plastisch klarwird, was für Irrenhäuser unsere Universitäten mittlerweile sind.

Es ist deshalb wichtig, daß wir die gendergestörten Hochschullehrer und deren Claqueure in den Qualitätsmedien auch mit aller Emphase als grenzenlose Vollidioten bezeichnen, die aufgrund ihrer Ideologisierung nicht eins und eins zusammenzählen können. Bei solch einem Grad der Verdummung und freiwilligen intellektuellen Selbstverkrüppelung im Namen der feministischen Weltrevolution hört der Spaß auf.

Diese Jakobiner der „Geschlechtergerechtigkeit“ verstehen die einfachs-ten Sachverhalte nicht, weil sie ihrer Ideologie zuwiderlaufen. Jeder Laie kann diese Leute vorführen.

Sprache ist nicht dazu da, um rein formal Geschlechter abzubilden, sondern um real zu funktionieren, um Inhalte unkompliziert an den Mann zu bringen. Sie ist auch nicht dazu da, um die Fiktion der angeblichen Frauenbenachteiligung am Köcheln zu halten oder das eigene Gewissen aufzurichten. Es bedarf einer wahrhaftigen Geisteskrankheit, um aus Klassenkameraden Klassenkameradinnen und Klassenkameraden zu machen – oder aus Mitschülern Mitschülerinnen und Mitschüler. Genau darauf haben die meisten Leute keinen Bock. Sprachfluß und Ästhetik sind ihnen wichtiger als pseudomoralische Zwangsneurosen im Gender-Zeitalter.

Das Verstörendste an diesen Pseudowissenschaftlern an der Universität ist ja, daß sie nicht begreifen, daß Sprache – wenn man so will – ein lebendiger Sinn ist, der sich letztlich nur durch das alltägliche Sprechen konstituiert. Und der vor allem nicht akademisch verhandelbar ist.

Was für ein absurdes und paranoides Verhältnis muß man zu unserer Sprache haben, wenn man diesem „Lebewesen“, das seit jeher hervorragend funktioniert, auf einmal irgendwelche Mängel andichtet? Auf rein formaler Ebene? (Rechtschreibreform, ick hör dir trapsen.) Wie komplett gehirngewaschen muß man dafür sein? Obwohl man jeden Tag sehen könnte, daß die vermeintliche Geschlechterungerechtigkeit eine Fiktion ist? Und obwohl man selbst jahrzehntelang so gesprochen hat – ohne Verständigungsprobleme?

Ich finde, man muß diesen kafkaesken Irrsinn auch deutlich beim Namen nennen. Deshalb pflege ich hier auch eine sehr eindeutige Sprache.

Gender-Freaks glauben also, nur weil sie möglichst dämlich ein generisches Femininum postulieren, sei dieses nun in der Welt, funktioniere und etabliere sich. Es ist aber eben nur ein leerer Begriff, keine Substanz. Und diese Substanz läßt sich auch nicht erzeugen, da niemand so spricht und sprechen will. Mal ganz abgesehen von der Absurdität, daß sich schon auf rein formaler Ebene das Maskulinum als guter Vertreter für alle regelrecht aufdrängt.

Auch die sogenannte Geschlechgerechtigkeit ist ein leerer Begriff, da sie auf inhaltlicher Ebene längst existiert. Der vermeintliche Sexismus unserer Sprache wird nur auf formaler Ebene konstruiert – in einem Akt der totalen Gehirnerweichung. Was ich hier schreibe, kann man also auch etwas abgewandelt auf sämtliche anderen Unarten und Fehlgeburten des Gender-Wahns beziehen.

 

„Ich verwende allerdings auch oft das generische Femininum, einfach, weil der überwältigende Teil meiner Studierenden weiblich ist.“

Anatol Stefanowitsch in einem Interview

 

Für das generische Femininum gibt es im gemeinen Volk keinen Verständnishorizont. Übrigens auch nicht bei den Damen und Herren Gender-Freaks. Sie wollen sich nur nicht eingestehen, daß es sich um ein reines Phantasiegebilde, um Lego-Sprache handelt, die sie nur für ihre persönliche Gewissensonanie und nur in ganz bestimmten Kontexten praktizieren. Sie müssen sich für das generische Femininum und andere Gender-Unarten bewußt verstellen. Auch in ihrem Sprachverständnis sitzt das generische Maskulinum natürlich fest im Sattel. Sie bemühen sich nur – kleinen Kindern nicht unähnlich -, das vor sich selbst und der Welt zu verheimlichen.

Daß Kommunismus und Marxismus – ähnlich wie die Gendersprache – ebenfalls irgendwie nicht funktionieren, mußten deren Anhänger übrigens auch jahrzehntelang vor sich selbst verheimlichen. Auch diese Ideologien beruhen auf hehren, aber weltfremden Gerechtigkeitspostu-laten – wie letztlich jede Ideologie.

Kurzum: Es ist immer wieder ein erschütterndes Erlebnis zu realisieren, wie strunzdumm vermeintliche Experten sein können. Man kann das gar nicht laut genug herausschreien. Das Konstrukt des generischen Femininums ist letztlich ein Kündigungsgrund, eine wissenschaftliche Disqualifizierung. Ein unwillkürlicher Beleg dafür, wie Ideologie Wissenschaft korrumpiert. Ausgemachte Professoren können nicht zwischen Form und Inhalt unterscheiden.

Es ist also ein Akt der Emanzipation, wenn das Volk sagt: Fickt Euch Ihr häßlichen Mißgeburten, steckt Euch Eure geisteskranke Gender-Scheiße in den Arsch!

Wollte ich nur mal gesagt haben. 🙂

„Merkel ruft Bürgerinnen und Bürger zu Corona-Impfung auf“

Ich muß niemandem erklären, was für ein Unsinn der Gender-Unfug ist. Heute durften meine trüben Augen im Nachrichtenüberblick auf deutschlandfunk.de folgende Zumutung sehen:

 

merkel-ruft- buergerinnen-und-buerger-corona-impfung

 

Im übrigen durften auch meine geplagten Ohren diese Meldung zuvor im Radio hören.

Wie abgedriftet muß man eigentlich sein, um bei der Meldung

Merkel ruft Bürger zu Corona-Impfung auf

zu denken, daß Merkel hier nur Männer adressiert?

Wie geistesschlank muß man sein, wenn man als Redakteur denkt: Na gut, schreiben wir mal gendergerecht von „Bürgerinnen und Bürgern“. Schließlich hat uns das die Gleichstellungsbeauftragte empfohlen. Und ich will ja kein schlümma Sexist sein.

Ich schreibe das bewußt so provokativ, weil es ja eines der größten Rätsel der Gender-Geisteskrankheit ist, wie sehr erwachsene, gebildete Menschen sich freiwillig derartig vom normalen Sprachgebrauch abkoppeln können. Kein normaler Mensch spricht so. Und jenseits des Beruflichen und Öffentlichen spricht natürlich auch der gemeine Nachrichtenredakteur nicht so. Ich müßte mir die Zunge verrenken, wenn ich in einem Gespräch mit Kumpels oder der Sippschaft allen Ernstes von „Bürgerinnen und Bürgern“ spräche.

Gendern ist geradezu das Paradebeispiel für eine pharisäerhafte Pseudomoral.

So geht die Nachrichtenmeldung übrigens weiter:

Bundeskanzlerin Merkel hat die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland aufgerufen, die Angebote für Corona-Impfungen zu nutzen.

Wie wunderschön „geschlechtergerecht“.

Früher, in „geschlechterungerechten“ Zeiten, waren wir so doof und haben bei „Bürgern“ selbstverständlich an alle Bürger gedacht, da eine Doppelnennung schlicht und einfach viel zu umständlich ist und sich reichlich bescheuert anhört. Welch ein Glück, daß wir Akademiker haben, die in Experimenten „nachweisen“ konnten, daß das ein fataler Irrtum war. Wir haben uns geirrt! Wir stellen uns bei dieser Formulierung nämlich zu wenig Frauen vor.

Was uns bisher aufgrund unseres schlimmen Sexismus einfach nicht aufgefallen ist. Wie konnten wir nur?

Das hat die Wissenschaft festgestellt. Sprache soll schließlich nicht einfach und problemlos funktionieren, sondern sie soll die hohen moralischen Bedürfnisse einer kleinen, weltfremden akademischen Minderheit befriedigen.

Die Wissenschaft ist klüger als wir. Sie hat ein erhebliches Defizit an „Geschlechtergerechtigkeit“ in unserer Sprache ausgemacht. Hoffentlich verstehen das irgendwann auch Bauarbeiter und Aldi-Kassiererinnen. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn sie einfach geschlechterungerecht weitersprächen – und die bahnbrechenden Forschungen von Gender-Alchimisten ignorierten. Das geht nun wirklich nicht.

Chantal, Kevin und Mandy aus Hellersdorf sind bestimmt schon ganz heiß darauf, endlich „geschlechtergerecht“ sprechen zu können. Und bereuen bitterlich ihre Genderungerechtigkeit, die sie aufgrund ihrer unterschichtigen Bildungsferne einfach nicht wahrgenommen haben!

An solch einen kruden Unsinn glauben unsere Universitätsgelehrten um Koryphäen wie Anatol Stefanowitsch tatsächlich. Sie glauben nicht nur, daß es erstrebenswert sei, ein elitäres Kunstdeutsch zu etablieren – sie gehen wirklich davon aus, es bestehe eine realistische Chance, daß die große Mehrheit des Volkes irgendwann freiwillig so spreche und sich die Zunge verknotet.

Alles im Dienste der Schaffung des neuen Gender-Übermenschen.

Und an dieser Stelle wird klar, was für unglaubliche Trottel und Wahn-sinnige, die völlig den Kontakt zur Realität verloren haben, heutzutage in unseren Hochschulen Karriere machen können.

Man kann diesen akademischen Vollidioten der Gender-Front gar nicht doll genug rhetorisch in die Eier treten und sie als Psychopathen entlarven. Die Gehirnerweichung in diesem Milieu geht auf keine Kuhhaut. Dagegen sind Mandy, Kevin und Chantal aus Hellersdorf regelrechte Intelligenzbestien.

 

Vielleicht sollten wir uns alle rückwirkend vom normalen Deutsch distanzieren, Buße tun und feierlich eingestehen, daß wir jahr-zehntelang immer aneinander vorbeigeredet und uns nie verstanden haben. Erst die Gendersprache verschafft uns Erlösung und stellt endlich die heißersehnte „Geschlechterrepräsentativität“ wieder her. Das wäre auch eine Art von Forschungsförderung. Die Gender-Forschung könnte dringend solch eine Unterstützung gebrauchen.

Wir ändern einfach die Empirie – aus Mitleid mit unseren armen Gender-„Forschern“, deren Postulate irgendwie nicht so recht mit der Wirklichkeit zusammenpassen wollen. Da helfen wir einfach ein bißchen nach.

Na ja. So geht‘s weiter:

Merkel betonte, die große Mehrheit der Patienten, die im Krankenhaus oder auf der Intensivstation behandelt würden, seien ungeimpft.

Aha. Betrifft also nur die männlichen Patienten. Was ist mit den Patientinnen? Liegen nur Männer im Krankenhaus? Oder ist Impfen für Frauen weniger sinnvoll, da man als Frau sowieso auf der Intensiv-station landet? Egal, ob geimpft oder ungeimpft?

Entweder ist es sinnvoll, von „Bürgerinnen und Bürgern“ zu sprechen – oder eben nicht. Ganz offensichtlich ist es unnötig, da man auch nicht von „Patientinnen und Patienten“ spricht. Was soll ich als strebsamer Kämpfer für wortreiche „Geschlechtergerechtigkeit“ nur tun? Ich bin völlig verwirrt. Ist die Gendersprache etwa doch Unfug und ich darf „Patienten“ generisch verstehen?

Ich sage ja immer wieder: Man kommt in Teufels Küche mit dieser Gender-Scheiße. Aber Gender-Zombies interessiert es sowieso nicht die Bohne, was für eine sprachliche Müllhalde entsteht, wenn man ihre Konzepte wirklich konsequent anwenden und ernst nehmen würde.

Das eigentlich Perverse und Verstörende ist, daß unsere Gesellschaft mittlerweile derartig verblödet ist, daß solche Kindergarten-Satiren, wie ich sie hier vorführe, überhaupt möglich sind. Was ist das für eine Realität, die solche Parodien zuläßt? Was für Vollidioten stecken hinter der Gender-Scheiße und verkrüppeln unsere Sprache?

Blöderweise entsteht die geschilderte Repräsentationslücke beim Wort „Patienten“ erst durch‘s Gendern selbst. Erst der grassierende Gender-Dialekt führt dazu, daß das generische Maskulinum unbrauchbar wird und wir nur noch an Männer denken. Jedenfalls wäre das so, wenn die Träume von Gender-Alchimisten in Erfüllung gingen und wir den Gender-Scheiß wirklich ernst nähmen.

Das macht natürlich niemand. 🙂

Davon abgesehen ist der zitierte Satz nicht gerade qualitätsjourna-listisch, was leichter auffällt, wenn man den Relativsatz wegläßt:

Merkel betonte, die große Mehrheit der Patienten seien ungeimpft.

Autsch. Aber die allgemeine sprachliche Verwahrlosung soll auf diesem Blog nur Nebenthema sein.

Ich muß hier niemandem erzählen, daß Gendern ein völlig irres Kon-zept ist, da man wahllos und planlos auf das generische Maskulinum rekurriert, um es im nächsten Moment wieder zu kastrieren und das geschlechtergerechte Utopia entstehen zu lassen. Und um dann abermals wieder auf das vertraute Maskulinum zurückzugreifen und so weiter. Immerfort.

Zwei verschiedene Konzepte mit sich widersprechenden Grundan-nahmen werden also ohne Sinn und Verstand gleichzeitig gebraucht – selbst die hartgesottensten Gender-Zombies verzichten nicht gänzlich auf das generische Maskulinum – und widersprechen damit sich selbst.

Gendern ist also nicht nur sprachästhetisch und von der Alltagsvernunft her schwachsinniger als ein Teletubbie. Es ist ein völlig lächerliches, unlogisches Konzept, da es so gut wie nie konsequent angewendet wird. Und die Befürworter dieses Unsinns stört das alles nicht im geringsten.

Aber was schreibe ich hier überhaupt?

Der eigentliche Skandal ist, daß dieser exorbitante Schwachsinn von Hochschulgelehrten propagiert wird, von Medienprofis. Man muß sich immer wieder klarmachen, daß wir hier von der intellektuellen Elite sprechen. Das sind nicht irgendwelche Spinner auf Facebook oder so, die ihrer Privatreligion frönen. Es handelt sich meist um vom Steuerzahler ausgehaltene Professoren, Promovierte, um Menschen mit Universitätsabschluß, die sich einbilden, Qualitätsjournalismus zu betreiben.

Ich persönlich finde es wichtig, daß man es auch klar und deutlich ausspricht, daß es sich bei diesen Leuten um komplette Vollidioten handelt, die nicht eins und eins zusammenzählen können.

Und ich befinde mich mit dieser Haltung in guter, antiautoritärer Tradition der 68er-Generation.

Spießertum erkennt man heute nicht am Gartenzwerg, sondern am Gender-Stern.

 

Was ist nur mit Annalena los?

Es ist wirklich ein Graus, Annalena Baerbock beim Sprechen zuzuhören. Dies mußte ich jüngst feststellen, als ich zum Behufe dieses Artikels ein paar Worte von ihr aus einem Radiobeitrag transkribieren mußte. Baerbock schnattert wirklich bis zur Vergasung und liefert das Bild einer hysterischen Pippi Langstrumpf, die immer noch nicht gecheckt hat, daß sie Kanzlerkandidatin ist – und wie man sich in dieser Rolle am besten präsentieren sollte.

Es ist mir ein Rätsel, wie die Grünen diese Dame nominieren konnten. Sie hat ja schon vor ihrer Kür eindrücklich gezeigt, daß sie vom Typus her eigentlich eine Klatsch- und Tratschtante ist, die auffällig häufig zu Sprachfehlern, Gagalogismen und alternativen Fakten neigt.

Man bestaune diesbezüglich einen eigens dazu verfaßten Artikel auf diesem Blog in der Sidebar.

In dem erwähnten Radiobeitrag kommt Annalena gegen Ende zu Wort, bei Minute 2:40. Es geht um die angespannte Situation in Afghanistan und wie man darauf am besten reagieren solle. Zunächst sagt die Sprecherin:

Die Kanzlerkandidatin der Grünen Annalena Baerbock sagte dazu im Interview der Woche im Deutschlandfunk, mit Blick auf die weitere Vertreibung gelte es das zu tun, was in Syrien auf fatale Weise nicht getan worden sei.

Dann kommt Annalena direkt zu Wort und beweist einmal mehr ihr sprachliches Talent:

Sich als Europäer darauf vorzubereiten, daß weitere Menschen in so einer dramatischen Situation ihr Land verlassen müssen, daß man dafür als Europäer – und wenn wir das nicht gemeinsam können mit 27 – und diesen katastrophalen Fehler dürfen wir nicht wiederholen – zu sagen: Wir warten, bis alle 27 Länder bereit sind, sondern dann sich mit den europäischen Ländern zusammenzu-schließen, die wollen, und vor allen Dingen mit den Amerikanern und den Kanadiern, damit wir klare Kontingentregeln gemeinsam vereinbaren.

Alle Klarheiten beseitigt? Vielleicht sollte man Baerbock allein deshalb zur Kanzlerin wählen, damit wir die nächsten vier Jahre ordentlich etwas zu lachen haben.

Schnatterinchen wäre wohl ein guter Spitzname für Annalena angesichts dieser Satzalchimie. Glücklicherweise müssen wir uns nicht mit dem Inhalt dieser Zeilen auseinandersetzen, denn für ein Blog wie dieses ist es natürlich interessant, daß Annalena Charlotte Alma Pippilotta hier bis zur Vergasung das generische Maskulinum gebraucht. Kein einziger Genderstern, keine einzige weibliche Endung.

Stattdessen nur: Europäer, Amerikaner, Kanadier, soweit das Auge reicht.

Was ist nur mit Annalena los?

Ich bin verunsichert. Denn diese Zeilen besagen ja nichts anderes, als daß das generische Maskulinum voll funktionsfähig ist und niemand sich „geschlechtergerecht“ verrenken muß, um seine Botschaft an den Mann zu bringen.

Annalena spricht von Europäern, Amerikanern und Kanadiern, wie wir dies seit eh und je tun, ohne daß wir dächten, damit seien nur die männlichen Bewohner dieser Länder gemeint.

Warum spricht Annalena so? Warum glaubt Annalena offenbar, daß wir sie problemlos verstehen? Sind Europäerinnen, Amerikanerinnen und Kanadierinnen etwa mitgemeint?

Ach, lassen wir das. Ich muß hier niemandem erklären, daß die Gendersprache einen der größten Schwachsinne der Menschheits-geschichte darstellt. Es ist auch nur begrenzt ergötzend, sich über diesen Unsinn lustig zu machen.

Erschreckend ist vielmehr, wie die Anhänger dieses Schwachsinns selbst angesichts der obigen Empirie weiter fest und ungerührt zur Gender-Geisteskrankheit halten.

Wenn es hart auf hart kommt, sprechen auch diese Vollidioten normales Deutsch. Aber es scheint ihnen nicht aufzufallen.

Diese Gender-Schizophrenie ist wohl eine der größten Kuriositäten des Gender-Unfugs, und ich würde mich glücklich schätzen, wenn der eine oder andere Leser dieses Blogs sich dieser obskuren Schizophrenie bewußt wird. Diesen Gender-Vollidioten fällt nicht auf, daß sie selbst es sind, die fest davon ausgehen, daß das generische Maskulinum funktioniert und alle wichtigen Inhalte an den Mann bringt.

Unsere gesamte Kommunikation wäre eine Katastrophe, wenn man die Postulate des Gender-Schwachsinns tatsächlich ernst nähme und bedingungslos durchsetzte. Man kann mit Fug und Recht von einer Geisteskrankheit sprechen, da den Gender-Zombies all dieser offen-kundige Irrsinn nicht im geringsten auffällt.

Wollen wir uns obiges Statement mal in „geschlechtergerecht“ antun? Ja, das wollen wir!

Sich als Europäerinnen und Europäer darauf vorzubereiten, daß weitere Menschen in so einer dramatischen Situation ihr Land verlassen müssen, daß man dafür als Europäerinnen und Europäer – und wenn wir das nicht gemeinsam können mit 27 – und diesen katastrophalen Fehler dürfen wir nicht wiederholen – zu sagen: Wir warten, bis alle 27 Länder bereit sind, sondern dann sich mit den europäischen Ländern zusammenzuschließen, die wollen, und vor allen Dingen mit den Amerikanerinnen und Amerikanern und den Kanadierinnen und Kanadiern, damit wir klare Kontingentregeln gemeinsam vereinbaren.

Das ist „geschlechtergerecht“.

Aber eben auch einer der größten Schwachsinne seit Menschen-gedenken.

Jeder emotional halbwegs gesunde Mensch spürt – ganz ohne intellektuelle Akrobatik -, daß die Gendersprache nur ein künstlicher Fetisch ohne Lebensgrundlage ist. Es ist ein hohler, nekrophiler Ritus. Genaugenommen ein Luxus von Akademikern, der den Moralhaushalt aufbessern soll.

Mir ist es wichtig, diese emotionale Basis zu betonen. Es handelt sich bei diesem Gespür um ein fundamentales, natürliches Gefühl, das sich ganz ohne Verstandestätigkeit und intellektuelle Begründungen einstellt. Um so mehr muß man sich fragen, wie ideologisch verblendet und was für geistige Krüppel Anhänger des Gender-Dialektes sein müssen, wenn sie keinen Kontakt mehr zu diesem Gefühl haben. Man kann hier gut studieren, was Paranoia und Zwangserkrankungen aus-macht.

Und wie man sich auf einer sterilen, weltfremden intellektuellen Ebene eine künstliche Moral und Pseudorationalität erschafft.

Wie sehr müssen diese Menschen dem natürlichen Leben entfremdet sein?

Ich denke hier an Leute wie Anatol Stefanowitsch und all die anderen Gender-Taliban, denen ihr Moralhaushalt wichtiger ist als die un-gefilterte Empirie des Alltags.

Sie sind unfähig zu sehen, daß das generische Maskulinum zur DNA unserer Sprache gehört.

Und daß der Gender-Dialekt gewissermaßen immer nur ein Kom-positum darstellt. Er ist aufgesetzt, aufgepfropft. Er muß immer wieder neu hinzugedacht werden. Das generische Maskulinum muß in der Alltagssprache quasi immer wieder neu entthront, delegitimiert werden. Es ist der Standard, der immer funktioniert. Es ist emotionale Heimat. Unsere sprachliche Identität.

Und es erfordert ein enormes Maß an Verwirrtheit und Geistes-krankheit, sich einzubilden, daß dieser Standard ersetzt werden müsse, daß er illegitim sei. Solche kruden Glaubenssysteme können sich nur Akademiker ausdenken.

Es ist wirklich erschreckend zu sehen, daß ausgemachte Sprach-wissenschaftler und Journalisten, also Wortprofis, nicht begreifen, was das generische Maskulinum in unserem Sprachalltag bedeutet. Man muß unfaßbar dumm sein, wenn man glaubt, man könne dem Volk diese emotionale Basis, diese sprachliche Heimat austreiben, bzw. daß das Volk sich für so eine Scheiße überhaupt interessiert.

Und man muß noch viel dümmer sein, wenn man nicht erkennt, daß das generische Maskulinum selbst bei den schlimmsten Gender-Freaks fest im Sattel sitzt.

Aurel Mertz, das Gendern und die Angst vor unserer Muttersprache

Ich persönlich frage mich immer wieder, woher die Angst der Gender-Fraktion kommt, ein normales Deutsch zu sprechen. Das Deutsch, das wir alle als Kinder lernen. Schon vor der Schule. Das Deutsch, das nahezu 100% der Menschen in ihrem Alltag sprechen – selbst die meisten Gender-Zombies.

Woher kommt diese Angst? Alle Menschen verstehen dieses normale Deutsch. Und man muß auch keine Angst haben, vom Mann auf der Straße als „geschlechterungerecht“ beschimpft zu werden, wenn man von Politikern, Ärzten, Autofahrern, Radfahrern und so weiter spricht.

Woher kommt diese tiefsitzende Angst vor unserer vertrauten Muttersprache? Für mich ist das ein Rätsel. Zumal dieses Deutsch keineswegs Mißverständnisse hinsichtlich des Geschlechtlichen erzeugt – dann wäre der deutsche Michel nämlich von ganz alleine darauf gekommen, seine Sprache zu ändern. Nur so ein kleiner Tip von mir für „Sprachwissenschaftler“, die auch mal ihr Gehirn benutzen wollen.

Gekoppelt ist diese Angstneurose zusätzlich noch meist an einen autoritären und totalitären Habitus. Überall, in Firmen, Behörden, Universitäten, Schulen soll den Menschen ihre Freude am normalen, etablierten Deutsch vergällt werden und es werden mal mehr, mal weniger verbindliche Empfehlungen und Direktiven erlassen, um die Menschen zum Gendern zu bekehren.

Wir haben es also mit einer ziemlich ausgeprägten psychischen Störung zu tun, derer sich Forscher einmal annehmen sollten.
Leute, die anderen vorschreiben wollen, wie sie zu sprechen haben, müssen schon ziemlich krank im Kopf sein. Noch dazu ein redundantes Kunstdeutsch, das keinerlei Informationsgewinn bringt. Zumal die Gender-Avantgarde ja selbst mehr als ihr halbes Leben lang genau so gesprochen hat, wie sie es jetzt verdammt.

Angst, Zwang und Dummheit sind also die drei Essenzen der Gender-Geisteskrankheit.

 

Neulich las ich auf einem Blog einen Artikel über einen sogenannten Comedian, der sich über die Kritiker der Gender-Geisteskrankheit lustig machte. Dieser Humor-Fachmann gab auf Twitter folgende zwei Verlautbarungen von sich, von denen er vermutlich glaubt, daß sie lustig seien:

aurel-mertz-gendersternchen-verpruegelt-twitter-gendern

 

Hier zeigt sich die typische Arroganz der Generation Woke, die so plemplem ist, daß sie eine offensichtliche Geisteskrankheit wie das Gendern nicht als solche erkennt. Diese Generation ist autistisch und größenwahnsinnig genug, um ausblenden zu können, daß ihre logopädische Störung lediglich ein Minderheitenfetisch ist, der nicht im entferntesten mehrheitsfähig ist. Diese Generation schafft es, all das Krankhafte, Neurotische und Infantile der Gendersprache vor sich selbst zu verleugnen.

Aurel Mertz ist ein in Stuttgart geborener Halbneger, der offenbar für das ZDF arbeitet und alle zwei Stunden einen Tweet absetzt. Das mit der Geburtsstadt erwähne ich vorsichtshalber, da ich mir nur schwer vorstellen kann, daß ein Ossi solch einen systemkonformen Schwachsinn wie oben abgebildet von sich geben kann. Was nicht heißen soll, daß es nicht auch ein paar dumme Ossis gibt, die dem Gender-Wahn verfallen sind.

Ich kannte Aurel Mertz nicht im geringsten vor der Lektüre dieser Tweets. Was an meiner nunmehr 23jährigen Fernsehabstinenz liegt. Schon 1998 war die Gehirnerweichung im TV weit fortgeschritten. Zwischenzeitlich wirkten „Tagesschau“ und „Heute“ auf mich wie die Logo-Kindernachrichten, wie ich erschreckt feststellen mußte.

Nun ja, und heute gendert man eben fleißig, weil man intellektuell nicht dazu in der Lage ist, eine bestürzend stupide Propaganda-vokabel wie „geschlechtergerecht“ kritisch zu hinterfragen. Gehirn-erweichung ist da wirklich der richtige Begriff.

Schauen wir uns doch mal den zweiten Tweet des Comedians etwas genauer an und nutzen dieses Studium, um uns einen Einblick zu verschaffen in die verquere Gedankenwelt eines Gender-Freaks:

Ich will doch einfach nur wissen wie Konservative ihren Kindern erklären, dass der Vati Angst vorm „gendern“ hat.

Der Herr Mertz glaubt also offenbar, auch wenn es nur eine Kalauerin ist, daß Kinder sich überhaupt für die Neurosen der Gender-Zombies interessieren. Schon das ist arg dumm. Sodann glaubt er, Kritiker der Gender-Seuche würden ihren Kindern da irgendetwas erklären oder stünden unter irgendeinem Rechtfertigungsdruck:

Du Papi, warum genderst du denn nicht?

So sieht die Welt der Gender-Wahnsinnigen aus. Ich spreche nicht umsonst von Größenwahn und Autismus.

Real ist es sehr viel wahrscheinlicher, daß ein Kind seine gendernde Mutter fragt:

Du, Mutti, warum sagst du denn immer das mit dem „innen“?

Oder:

Mutti, warum sagst du denn immer „Radfahrende“?

Glücklicherweise spricht selbst die gendergestörte Mutti nicht so mit ihren Kindern – wo wir beim Problem der Gender-Schizophrenie angekommen wären: Öffentlich-medial die geschlechtergerechte Musterknäbin spielen, aber privat ganz normal sprechen.

Und diesen Kontrast vor allem selbst nicht merken.

Das ist der normale Geisteszustand der Gender-Fraktion. Moral essen Hirn auf.

Der Tweet von Aurel Mertz ist also insofern interessant, als er eine völlige Luftblase ohne Substanz darstellt. Und er zusätzlich noch den völlig gestörten Realitätsbezug der Gender-Zombies offenbart: Als ob ein Vater in Rechtfertigungsnöte vor seinem Kind geriete, weil er nicht gendert.

Und als ob es nicht viel wahrscheinlicher wäre, daß ein Kind sich über die infantile Kunstsprache der Gender-Zombies wundert.

Als ob es nicht auch zahlreiche Menschen aus dem linken Spektrum gäbe, die den Gender-Quatsch ablehnen. Mertz macht das Gendern hier also zu einer Frage von links und rechts, womit er einmal mehr das paranoide Weltbild vieler Linker illustriert und eine erhebliche politische Naivität offenbart.

Man muß sich diese Ironie wirklich mal vor Augen führen: Gender-Gestörte sind derartig abgedriftet und von ihrem Wahnsystem überzeugt, daß sie die Realitäten völlig verkehren: Ein Kind wundert sich nicht über logopädische Gender-Zuckungen, sondern über das normale Deutsch – und der Vater muß sich erklären und recht-fertigen.

So sieht es in einem vom Zeitgeist betäubten Gehirn aus. Und der Typ, der so denkt, wundert sich vermutlich, warum der Bürger immer weniger Lust verspürt, eine Zwangsgebühr für Erziehungsfernsehen zu entrichten.

Vielleicht sollte man noch erwähnen, daß im zweiten Tweet das Komma vor dem Komparativsatz fehlt und substantivierte Verben großgeschrieben werden. Aber Gendern ist für Aurel Mertz vermutlich wichtiger als profane Rechtschreibung und Zeichen-setzung. Man muß Prioritäten setzen.

Aurel Mertz ihm sein Humor ist natürlich auch insofern enorm preiswert, weil er so tut, als sei Gendern etwas völlig Selbstverständliches, Unhinterfragbares, das Gebot der Stunde. Und als hätten Kritiker dieser Idiotensprache keine gewichtigen Argumente parat. Zumal es ja noch nicht mal wirklich um‘s Gendern an sich geht. Das kann ja jeder handhaben, wie er will.

Aurel Mertz tut hier gerade so, als gäbe es keinen Gender-Totalitarismus, keinen Zwang, keinen Gesinnungsdruck.

Gesellschaftskritik sieht anders aus. Ein echter Satiriker würde diese totalitären Momente herausarbeiten und sich darüber lustig machen. Für diesen Humor müßte man allerdings „rechts“ sein.

Und wir wissen ja, daß man in einer echten Demokratie nur links sein darf.

In Wirklichkeit ist es natürlich genau andersherum wie im Tweet behauptet. Die Gender-Freaks haben Angst vor dem normalen Alltagsdeutsch und wollen es, wo sie können, verbieten, reglementieren. Weil sie sich erfolgreich einbilden, daß dieses Deutsch nicht „geschlechtergerecht“ sei. Aurel Mertz müßte sich also eigentlich – wenn er intelligent wäre – über diese neurotischen Ängste der Gender-Fraktion lustigmachen. Und über deren paranoiden Blick auf unsere Muttersprache.

Man kann die beiden Tweets von Aurel Mertz also durchaus ein bißchen tiefenpsychologisch ausschlachten. Herr Mertz teilt uns in ihnen ungewollt etwas über den Geisteszustand der Gender-Freaks mit. Sie sind so betäubt und high von ihrer Pseudomoral, daß ihnen selbst die absurdesten Denkfiguren plausibel vorkommen.

Das ist die „Arroganz des Totalitären“.

Heute – in Zeiten von „Woko Haram“ und linksverblödeter Gehirn-erweichung – müssen Blogger und Youtuber die Arbeit von Comedians leisten und relevante, humorvolle Gesellschaftskritik üben. Ich versuche mein Bestes.

 

Schauen wir uns abschließend noch ein paar Tweets des Humor-Halbnegers an:

Da kommt wohl jemand nicht mit der Resonanz auf seine strunz-dummen Äußerungen klar. Diese Lust an der Demokratie – es ist doch immer wieder eine Freude, sie bei Linken studieren zu können. Immerhin hat Mertz hier ungewollt recht klar dargestellt, wie Gender-„Forschung“ funktioniert. 🙂

Das haben wir schon verstanden. Haß auf Natürlichkeit, Tradition, Identität, Authentizität und Heimat, Haß auf die Lebenswelt der kleinen Leute ist für nicht wenige Linke heutzutage gleichbedeutend mit „Progressivität“.

Immer schön dummstellen. Kritiker des Gender-Dialekts sind keineswegs prinzipiell gegen Sprachwandel. Er muß halt nur natürlich sein. Kein totalitäres Machtinstrument. Und wer sagt denn, daß Kritiker des Gender-Wahns nicht auch das Klima schützen wollen? Da hat jemand wohl ein sehr konstruiertes Weltbild, das ihn vom Denken abhalten soll.

Davon abgesehen ist es wesentlich leichter, sich sprachlichem Unsinn entgegenzustellen, als den Klimawandel zu stoppen, der sich über viele Jahrzehnte hinzieht. Aber lassen wir das.

Ein rechter Grüner muß also als „Nazi“ herhalten. Das „Nazi“-Spektrum reicht eben von Björn Höcke bis Boris Palmer. Also letztlich jeder, der linken Unsinn kritisiert, ist ein „Nazi“. Und dieselben Leute werfen anderen immer wieder vor, Naziverbrechen zu relativieren oder ungezieme Vergleiche anzustellen.

Nur ein linker Nazivergleich ist ein guter Nazivergleich.

Wenn Boris Palmer ein „Nazi“ ist, dann wird auf einmal klarer, warum unsere Muttersprache „geschlechterungerecht“ sein soll.

Mir tut es ja immer wieder weh zu sehen, wie sich die politische Linke unentwegt selbst infantilisiert, weil sie es sich auf ihrer nekrophilen Moral-Müllhalde so schön eingerichtet hat und der Wahrheit nicht ins Auge sehen will.

 

Ich denke, diese Tweets geben einen guten Einblick in den paranoiden und völlig verwirrten Geisteszustand eines typischen Gender-Zombies. Man sollte diese Leute als das behandeln, was sie sind: Es handelt sich um geistig unterentwickelte, zwangsgestörte Angstneurotiker mit autoritären Charakterstrukturen.
Wie Sektenmitglieder glauben sie an die ewigen Wahrheiten des Gender-Kultes. Auch wenn die Welt um sie herum völlig anders tickt. Das Andersticken ist ja nur eine Bestätigung dafür, wie recht sie doch haben.

Es muß schlimm um diese Leute bestellt sein, wenn sie das normale Deutsch derartig fürchten und sich wahnhaft einbilden, es hätte irgendwelche Mängel.

Man muß annehmen, daß Gender-Freaks sich nicht mehr nachts durch den Park trauen, weil sie Angst haben, vom generischen Maskulinum überfallen und verprügelt zu werden.

Und dann klaut es ihnen auch noch all die schönen Gender-Sternchen.

Ich will mir ja nur erklären, wie es zu dem Jahrhundertunsinn Gendersprache kommen konnte.

Ein bißchen Gender-Gaga mit der Bundeswehr

Daß die Bundeswehr ein ziemlich fragwürdiger Verein ist, dürfte bekannt sein. Wer stirbt und tötet schon gern für‘s Vaterland?

Gemeinhin vermutet man in so einem Verein ja eher rechtes und konservatives Gedankengut. Wie kann es dann sein, daß ein gestandener General solch einen Tweet von sich geben kann?

 

mitgliederinnen-bundeswehr-twitter-eberhard-zorn-gendern

 

„Mitglieder|innen“? Sind Bundeswehrgeneräle etwa wirklich so minderbemittelt, wie man sie sich klischeehaft vorstellt?

Der Plural von Staatsoberhaupt heißt ja auch nicht Staatsober-häupterinnen. Oder? Ganz sicher kann man sich da in Gender-Zeiten nicht mehr sein. Wer weiß, was die Gender-Fraktion beim Duden noch so alles auf die Welt losläßt?

Demnächst lesen wir dort wahrscheinlich:

Mitgliederinnen
Staatsoberhäupterinnen
Naturtalentinnen

grammatikalisch falsche, aber gleichstellungspolitisch richtige feminine Formen, die für mehr gefühlte Geschlechter-gerechtigkeit sorgen und den moralischen Narzißmus von Zeitgeistesgestörten befriedigen.

Da muß die Gender-Seuche schon gehörig das Gehirn gefickt haben, wenn man allen Ernstes „Mitglieder|innen“ heraushaut. Aber diese Art von Gehirnerweichung Linientreue ist wohl auch die Voraussetzung dafür, daß man überhaupt General bei der Bundeswehr werden kann.

Schaut man sich übrigens das Foto in dem Tweet genau an, so wird man überrascht feststellen, daß dort nur eine „Mitgliederin“ abgebildet ist. Der Rest sind Mitglieder. Von „Mitglieder|innen“ kann also nicht die Rede sein. Wir haben hier also offenbar wieder einen der zahlreichen Fälle von „Overgendering“, einer der vielen Fallstricke des Gender-Geschwafels.

Der liebe Herr Zorn ist übrigens Generalinspekteur. Das ist der ranghöchste Soldat der Bundeswehr. Und er ist Wessi. Das nur nebenbei.

General Eberhard Zorn schafft es also, nicht nur zu gendern, was höchst ungewöhnlich ist bei einem Verein wie der Bundeswehr, sondern er verübt auch noch friendly fire gegen die eigene Sprache und betätigt sich als sprachlicher Kulturbanause.

 

Der Bundeswehrgeneral muß wohl die Gleichstellungsbeauftragte gefickt haben. Anders ist es nicht zu erklären, daß jemand solch einen Unsinn zusammenschreiben kann.

Der oben abgebildete Tweet existiert übrigens immer noch. Er wurde nicht aus Peinlichkeitserwägungen gelöscht. Gespannt war ich, ob der General vielleicht Stellung bezieht zu seinem Gender-Quatsch und was die Twittergemeinde wohl dazu sagt.

Ein Blick in die Kommentare lohnt sich. Es sind einige lustige Wort-meldungen zusammengekommen. Die Werte-Union Rostock sagt:

Herr General!

„Mitglieder|innen“ – muß das wirklich sein?
Welchen praktischen Nutzen bringt das?

Warum machen Sie bei dieser ideologischen Verhunzung unserer Sprache mit?

Stehen Sie doch bitte darüber. Auch das wäre ein Zeichen von Vorbild u. Führung.

Ein anderer Twitterer stellt fest:

Es wird Zeit, dass der Russe Deutschland von diesem Gesinde befreit.
Wehrfähig sind die Kasper je ohnehin nicht – reine Schmarotzer und Geldverbrenner.

Dazu fällt mir jemand ein, der unlängst bei einer Baustellen-besichtigung ein russisches Grafitto mit der simplen Botschaft entdeckte: Deutsche Männer sind Schwuchteln.

So kann man es auch sagen. Gesunde Männlichkeit wäre jedenfalls ein passendes Gegengift zur Gender-Seuche.

Ein anderer kommentiert schlicht:

der Genderal spricht..

Na ja. Man muß jedenfalls intellektuell nur noch sehr bedingt einsatzbereit sein, wenn man von „Mitglieder|innen“ schreibt. Immerhin ist der Rest des Tweets fehlerfrei. Ein Wort des Generals zu der Kritik sucht man allerdings vergebens.

Man bekommt eine Ahnung davon, wie weit die Gender-Seuche schon gediehen ist, wenn selbst bildungsferne Bundeswehrgeneräle mit Hang zu autoritären Charakterstrukturen, die eigentlich bisher feministischer Anwandlungen unverdächtig waren, solch ein Gender-Gaga produzieren.

Als Pazifist sollte man aber durchaus das Positive an der Sache hervorheben: Gender-Gaga kann man auch als Teil des umfassenden Selbstzerstörungsprozesses der Bundeswehr ansehen.

Sosehr Gleichstellungsbeauftragte und ihre paranoiden Vor-stellungen Ausdruck der Dekadenz und des Niedergangs der westlichen Kultur sind, so sinnvoll kann ihr Einsatz bei der Bundeswehr sein.

Der nächste schwule, nonbinäre, genderfluide Verteidigungsminister sollte eine Frauenquote von 100% anstreben.

„Die Liste der weltweit größten Feindinnen und Feinden der Pressefreiheit“

Unsere Medienhäuser werden immer bekloppter. Als ich heute den Deutschlandfunk hörte, dachte ich noch an einen dummen Versprecher, Pardon, eine dumme Versprecherin der Nachrichten-tante, als sie von einer „Liste der weltweit größten Feindinnen und Feinden der Pressefreiheit“ sprach.

Nicht wegen der schlimmen Feindinnen, die nun gendergerecht die Pressefreiheit bedrohen, sondern weil die Nachrichtensprecher offenbar nicht mal mehr den richtigen Fall setzen können.
Daraufhin gab ich „deutschlandfunk feindinnen und feinde der pressefreiheit“ in die Suchmaschine ein und wurde eines besseren belehrt.

Es war kein Versprecher, keine Versprecherin. Es steht genauso im Text, den die Nachrichtenfrau vorlas. Und nicht nur dort:

Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ hat den ungarischen Ministerpräsidenten Orban auf die Liste der weltweit größten Feindinnen und Feinden der Pressefreiheit gesetzt.

Auch auf Twitter schreibt der Deutschlandfunk:

Von einer Nachrichtensprecherin kann man doch zumindest erwarten, daß sie so einen Unsinn nicht blind abliest. Da kann man auch gleich an die Künstliche Intelligenz übergeben.

Auch bei Faz.net findet sich der Fehler:

Die Liste der „Feindinnen und Feinden der Pressefreiheit“ umfasst 37 Staatsoberhäupter und Regierungschefs, die in besonders drastischer Weise die rücksichtslose Unterdrückung der Pressefreiheit verkörpern.

Selbst in einen zweiten Text auf Faz.net zum selben Thema hat sich der Fehler eingeschlichen. Und man bekommt unwillkürlich den Eindruck, daß da etwas nicht stimmen kann im Journalistenmilieu:

Als erster EU-Regierungschef : Orbán auf Liste „Feinde der Pressefreiheit“

Mit Viktor Orbán steht zum ersten Mal ein EU-Regierungschef auf der Liste der „Feindinnen und Feinden der Pressefreiheit“ der Organisation Reporter ohne Grenzen.

„Welt Online“ fabuliert:

Mit Viktor Orban steht zum ersten Mal ein EU-Regierungschef auf der Liste der „Feindinnen und Feinden der Pressefreiheit“ der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF).

Und bringt das Kunststück fertig, kurz zuvor in der Überschrift, den Kasus richtig zu setzen:

Orban steht auf der Liste der „Feindinnen und Feinde der Pressefreiheit“

Der Text auf Faz.net ist ausführlicher, gibt aber als Quelle die DPA an, womit vermutlich auch ein Schuldiger gefunden ist. Trotzdem ist es ein ziemliches Armutszeugnis, so einen Kasus-Stuß einfach so abzutippen.

 

Mir persönlich ist ein allgemeiner Trend aufgefallen. Das Sprach-niveau im Deutschlandfunk und auch in den Printmedien sinkt immer mehr, und es kommt zu immer obskureren sprachlichen Ungenauigkeiten. Mal hapert es beim Numerus, mal beim Kasus, mal beim Genus, oder es passieren andere Laxheiten.

Und das ist, wie ich meine, wohl zu einem nicht unwesentlichen Teil auch auf die Gender-Seuche zurückzuführen. Das zwanghafte Gendern bindet einen erheblichen Teil der Aufmerksamkeit und Konzentration. Man spürt regelrecht, wie die Moderatoren sich selbst kontrollieren und gegebenenfalls einschreiten. Manchmal reichen sie dann die weibliche Form pflichtbewußt nach, wenn sie wider Erwarten doch mal normales Deutsch gesprochen hatten.

Das Programm ist zu einer Art Hindernis-Parcours geworden – leider nicht nur für die Sprecher.

Es verwundert daher nicht, daß es da auch andernorts in der Sprachlandschaft zu mehr Ungenauigkeiten kommt. Und man fragt sich einmal mehr, warum erwachsene Menschen sich solch einen Sprachmasochismus freiwillig antun. Es handelt sich doch nur um „Empfehlungen“. Warum hat kaum ein Redakteur die Eier und verzichtet auf diese Gender-Scheiße, Pardon, Seuche?

Auf Faz.net ist zu lesen:

„In allen Weltregionen sind neue Namen hinzugekommen. Ihre Unterdrückungsmethoden sind verschieden, dienen aber demselben Zweck: kritische Berichterstattung um jeden Preis zu verhindern“, sagte „Reporter“-Geschäftsführer Christian Mihr. „Darunter leiden die Journalistinnen und Journalisten, die trotzdem mutig weiter recherchieren […]

Wieso wurde der Verein eigentlich noch nicht in „Reporterinnen und Reporter ohne Grenzen“ umbenannt? Vielleicht ist die „Geschlech-tergerechtigkeit“ unserer Sprache ja immer nur genau dann ein Problem, wenn man mal wieder sein Gewissen aufmöbeln will.

Ich persönlich habe gar nichts gegen Reporter ohne Grenzen. Nur würde man solche Vereine viel ernster nehmen können, wenn sie ein normales Deutsch sprächen und sich nicht zum Honk machen würden. Die meisten Gutmenschenvereine begreifen nicht, daß sie ihrer Sache einen Bärinnendienst erweisen.

Den Ausdruck „Feindinnen und Feinde der Pressefreiheit“ haben wir sehr wahrscheinlich diesem Verein zu verdanken. Und die DPA hat dann noch ein bißchen am Kasus herumgefummelt. Fertig ist der alberne Gender-Brei.

Aber gibt es überhaupt Feindinnen der Pressefreiheit? Staatschefs sind für gewöhnlich männlichen Geschlechts. Wieviel Frauen finden sich auf der Liste der 37 Pressefeinde? In der Nachrichtenmeldung wurden nur drei Männer genannt:

Neben Orban stehen auch der brasilianische Präsident Bolsonaro und der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman auf der Liste, dem unter anderem wegen des Mordes an dem saudischen Journalisten Khashoggi Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden.

Was wenn nur eine Frau auf der Liste steht? Oder gar keine? Dann wäre der Ausdruck „Feindinnen und Feinde“ zumindest ungenau. In der Pressemitteilung von Reporter ohne Grenzen kommt immerhin eine Frau vor:

Auch die Hongkonger Regierungschefin Carrie Lam steht neu auf der Liste. In der chinesischen Sonderverwaltungszone musste mit der Zeitung Apple Daily im Juni ein Symbol der Pressefreiheit ihren Betrieb einstellen. Daneben finden sich auf der Liste viele langjährige „Feinde der Pressefreiheit“. Zu ihnen gehören etwa Eritreas Präsident Isaias Afewerki, Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, Syriens Machthaber Baschar al-Assad und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko.

Tja, sieht schlecht aus. Nur eine Pressefeindin. Wir haben aber Glück. In Bangladesch findet sich noch eine zweite Feindin der Pressefreiheit. Der Frauenanteil unter den Pressefeinden liegt also bei ca. 6%. Na, wenn das mal kein Ergebnis patriarchaler Unterdrückung ist.
Ich plädiere hiermit für eine Frauenquote von 25%. Wobei die Aufnahmekriterien bei Frauen ruhig etwas abgesenkt werden können.

In anderen Bereichen haben wir weniger Glück mit der Gendersprache. Da wird z.B. von „Innenminister*innen“ (der Bundesländer) gesprochen oder geschrieben, obwohl nur ein weibliches Exemplar vorhanden ist. Immerhin zeigt das Studium der Pressemitteilung, daß tatsächlich die DPA schuld ist an dem peinlichen Kasus-Stuß, der in allen möglichen Redaktionen reproduziert wurde. Man lese mal dieses wunderschöne genderdurchseuchte Intro von der Internetseite von Reporter ohne Grenzen:

Feinde der Pressefreiheit

Unter ihrer Herrschaft werden Medienschaffende ermordet und willkürlich inhaftiert, sie drohen und verunglimpfen Journalistinnen und Journalisten, zensieren Medien oder lassen sogar ein Flugzeug entführen, um Kritikerinnen und Kritiker mundtot zu machen: Reporter ohne Grenzen hat heute eine neue Liste mit den weltweit größten „Feindinnen und Feinden der Pressefreiheit“ veröffentlicht. Sie umfasst 37 Staats- und Regierungsoberhäupter, die in besonders drastischer Weise die rücksichtslose Unterdrückung der Pressefreiheit verkörpern.

Leute, die solche Texte formulieren, kann man nur als geisteskrank bezeichnen. Ich bin für eine Einschränkung der Pressefreiheit. Gender-Diktion sollte künftig als sprachlicher Terror eingestuft werden, der die innere Sicherheit gefährdet und den Sinn für Ästhetik zerstört. Wer dabei erwischt wird, muß mindestens zehn Doktorarbeiten aus dem Bereich Gender Studies lesen.

Das dürfte abschreckend genug wirken.

Wie oben ersichtlich, kommt die Sache mit dem Kasus-Stuß offenbar daher, daß zunächst im Dativ von den weltweit größten „Feindinnen und Feinden der Pressefreiheit“ die Rede ist. Irgendein Praktikant bei der DPA muß sich dann wohl Annalena Baerbock zum Vorbild genommen haben und hat dann dummerweise übersehen, daß das Ganze nun im Genitiv steht:

Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ hat den ungarischen Ministerpräsidenten Orban auf die Liste der weltweit größten Feindinnen und Feinden der Pressefreiheit gesetzt.

Aus der „Liste mit den“ wurde die „Liste der“. Tja, da muß man kasusmäßig umdisponieren. Den Feindinnen macht der Genitiv nichts aus. Den Feinden schon.

Ich behaupte mal frech, daß das Ganze ohne die penetrante Gender-Scheiße nicht passiert wäre. Ohne die „Feindinnen“ wäre der Kasusfehler sehr wahrscheinlich leichter ins Auge gefallen.

Früher hatte man einfach mehr Zeit, sich um wichtigere Dinge zu kümmern. Und wurde nicht ständig von einer redundanten Moralsprache verwirrt. Die Genderprache ist nicht nur Teil des sprachlichen Verfalls – sie befördert ihn auch noch zusätzlich.

Sie ist eine völlig unnötige Ressourcenverschwendung. Eine äs-thetische Umweltverschmutzung.

Warum linke Parteien so etwas fördern, ist mir ein Rätsel. Wo bleibt die Verzichtsethik, wenn man sie mal braucht?

Ich will gar nicht wissen, wieviel Tinte und Papier gespart werden könnten mit einem umweltgerechten Deutsch.