Fake

Daß die Postulate der Gendersprache nichts weiter als Lug und Trug sind, dürfte kein Geheimnis sein. Menschen, die allen Ernstes glauben, diese Sprache sei „geschlechtergerecht“, sollten sich umgehend in ein Irrenhaus begeben. Es bedarf nämlich nur minimaler Intelligenz, um die pathetischen Postulate und Begründungszusammenhänge des Gender-Idioms als Fake zu entlarven.

Richtig drollig wird die ganze Angelegenheit aber dann, wenn man sich mal die Sprache der Gender-Zombies genauer anschaut und sie gewissenhaft auf ihre theatralisch behauptete, sogenannte „Geschlechtergerechtigkeit“ hin überprüft. Denn dann zeigt sich leider nicht selten eine gewisse Gender-Legasthenie. Die Damen und Herren Gender-Zombies scheitern nämlich recht häufig an ihrem eigenen Anspruch, eine „Geschlechterrepräsentanz“ her-zustellen.

Gender-Sprachler behaupten ja, die männliche Form könne keine Frauen repräsentieren, obwohl unser vertrautes Deutsch tagtäglich das Gegenteil beweist. Deshalb vermeinen sie auch vehement, daß uns weibliche Formen und das eine oder andere esoterisch aufgeladene Sonderzeichen dem geschlechtergerechten Utopia näherbringen.

Nun gut. Dann studieren wir doch mal wohlwollend, ob die hier aufgeführten authentischen Beispiele aus dem Gender-Universum tatsächlich die proklamierte und heißersehnte „Geschlechter-gerechtigkeit“ herstellen.

So viel sei schon mal verraten: Auch auf formaler Ebene stellt sich die Gendersprache immer wieder als Fake heraus. Nicht selten kommt es zu einer beschämenden „Unterrepräsentanz“ des Männlichen. Manchmal werden auch Frauen von der Gendersprache „diskriminiert“. Gender-Freaks haben ungewollt ganz neue Formen der Geschlechterungerechtigkeit erschaffen und beweisen somit der staunenden Mitwelt, daß sie nicht gerade die Hellsten sind und daß es ihnen letztlich doch nur um moralische Selbstbefriedigung geht.

Wie demente Kleinkinder erfreuen sie sich an ihren Gender-Sternchen, Unterstrichen und anderem Gedöns, in dem Glauben, das sei nun „geschlechtergerecht“. Hauptsache, wir benutzen die richtigen Codes, die uns als Avantgarde ausweisen und unser tiefes Moralbedürfnis befriedigen.

Man muß nur ganz fest an die „gerechte Sprache“ glauben. Dann ist eigentlich alles andere egal.

Ganz ähnlich funktioniert übrigens auch der Gleichstellungswahn. Da reicht es mittlerweile auch schon aus, wie auf Drogen ganz fest daran zu glauben, daß damit die Gleichberechtigung von Mann und Frau gefördert werde.

Selbst eklatante Doppelstandards und Bevorzugungen von Frauen fallen da gar nicht mehr auf.

Es müssen nur genug Menschen an die Unwahrheit glauben.

„Eine Klingel signalisiert: Hinter mir kommt eine Radfahrer*in, die vorbeifahren möchte.“

Aus einem „ABC des Fußverkehrs“, Abschnitt „W wie Warnen“, in der Mitgliederzeitschrift des Verkehrsclubs Deutschland (Ausgabe 2/2021). Wirklich „gendergerecht“ müßte es allerdings so heißen:
ein*e Radfahrer*in, der*die

Zwei Gender-Sternchen fehlen also, und zweimal kommt der männliche Radfahrer zu kurz. Eine eklatante Diskriminierung von Männern und Menschen, die ein Sternchen brauchen, um sich sprachlich repräsentiert zu fühlen.