Panorama

 

Nach dem vermeintlichen Anschlagsversuch auf die Synagoge in Hagen haben sich Politikerinnen und Politiker für einen entschiedenen Einsatz gegen Antisemitismus ausgesprochen. Bundesjustizministerin Lambrecht erklärte in Berlin, es sei unerträglich, dass Jüdinnen und Juden erneut einer so schrecklichen Bedrohungslage ausgesetzt seien.

Nachfolgende Generationen werden sich einmal fragen, wie man so ein unglaublich beklopptes und redundantes Kunstdeutsch sprechen konnte.

 

 

 

„Für die durch drei Lockdowns finanziell gebeutelten Barbesitzer und Clubchefinnen bedeutet das: Friss 2G oder stirb weiter langsam.“

Sinnfreies Gender-Deutsch in einem Kommentar zum 2G-Optionsmodell in Hamburg.

Gut zu wissen, daß der Kommentator Axel Schröder früher bei „Taz“ und „Freitag“ arbeitete – zwei Blätter, die von schwerer feministischer Gehirnerweichung gezeichnet sind und daher ihrem baldigen Ende entgegensehen.

 

 

 

„Deine Kampagne hat ein Problem, wenn Du dich als Kanzlerkandidat deiner Partei nicht mit den anderen Kanzlerkandidierenden misst, sondern stattdessen mit deren stellvertretenden Parteivorsitzenden.“

SPD-Hoffnungsträger Kevin Kühnert auf Twitter über Armin Laschet ihm sein Wahlkampf.
Kevin hat aber auch ein Problem, wenn er in seiner Anrede Personal- bzw. Possessivpronomen mal groß- und mal kleinschreibt. Das würde gut zu kevinesker Bildungsferne passen und volksnah rüber-kommen, wären da nicht die „Kanzlerkandidierenden“.

Was würde wohl Willy Brandt oder Kurt Schumacher über solch ein elitäres und dekadentes Schnöseldeutsch denken?

 

 

 

Zuschauerinnen und Zuschauer waren zu der Abschlussfeier im Olympiastadion von Tokio nicht zugelassen, lediglich Funktionäre und knapp 11.000 Athletinnen und Athleten nahmen an der Feier teil.“

Aus einer Nachrichtenmeldung im Deutschlandfunk vom 8.8.2021 – mit der üblichen Gender-Schizophrenie. Wäre das Gendern keine Gewissensonanie, sondern ein ernst zu nehmendes Konzept, dann hätten laut Meldung nur männliche Funktionäre der Abschlußfeier beigewohnt.

Da es sich aber beim Gendern de facto um eine Geisteskrankheit handelt, erwartet man vom Zuhörer ganz selbstverständlich, daß er das angeblich so geschlechterungerechte Maskulinum doch noch generisch versteht – und zwei sich widersprechende Semantiken brav akzeptiert.

Gendern muß eben wehtun.

 

 

 

„Viele Professorinnen, Dozenten und Studentinnen würden gern weiterhin digital lehren, lernen und die neuen Freiräume für mehr Forschung und individuelles Lerntempo nutzen.“

Kryptisches und elitäres Gutmenschendeutsch im Berliner „Tagesspiegel“ vom 18. Juli 2021. „Inklusive Sprache“ wird solch ein Unsinn auch zu-weilen genannt.

 

 

 

„Gesundheitsschulen fordern Reform der Therapieausbildung
Soll der Beruf der Therapeutin und des Therapeuten akademisiert werden, ähnlich wie es bei den ErzieherInnen schon geschieht?“

Zwanghaftes, aber das Gewissen beruhigendes Gender-Deutsch im Programmverzeichnis des Deutschlandfunks

 

 

 

„Tatsächlich werden die Athletinnen und Athleten und Trainerinnen und Trainer, die bereits in Tokio sind, streng vom öffentlichen Leben isoliert.“

Aus einem Artikel über die Querelen um die Olympischen Spiele in Tokio 2021, verfaßt von einem gewissen Felix Lill, also einem offensichtlich genderbeflissenen Mann. Wer solch eine Diktion allerdings ohne Skrupel auf die Öffentlichkeit und sich selbst losläßt, ist wohl beim Staatsfunk einer Diktatur besser aufgehoben. (deutschlandfunk.de, 15.7. 2021)

 

 

 

„Jugendliche aus Forst, Spremberg und Cottbus haben sich gemeinsam mit den Jugendmitarbeitenden und Pfarrer*innen auf einen digitalen Weg gemacht und acht Online-Stationen des Kreuzwegs vorbereitet.“

Ziemlich gezwungenes und pharisäerhaftes Gender-Deutsch in der evangelischen Wochenzeitung „die Kirche“ (12/2021), die auch sonst beherzt dem Gender-Unglauben verfallen ist

 

 

 

„In Deutschland sind die Behörden in weiten Teilen darauf angewiesen, dass Geimpfte, Ärztinnen, Apotheker und die Hersteller ihnen Verdachtsfälle melden.“

Esoterisches Gender-Deutsch mit Anarcho-Plural in der Sendung „Forschung aktuell“, Deutschlandfunk, 12.3.2021.

„Auch Katharina Paul sieht eher die Chancen als die Risiken. Denn es gehe auf keinen Fall darum, gläserne Patientinnen und Patienten zu schaffen.“

Zitat aus derselben Sendung – mit wichtigen Informationen zur Geschlech-tervielfalt

 

 

 

„Liebe alverde-Lesende“

So eröffnet Eckart von Hirschhausen seine Kolumne in der März-Ausgabe des dm-Kundenmagazins