Barbara Schmidt-Mattern und die „Regierungschef*innen“

Wie verwirrt muß man eigentlich sein, um ein Wortmonstrum wie „Regierungschef*innen“ für „geschlechtergerecht“ zu halten?

Wie verwirrt muß man sein, um überhaupt solch ein Wortmonstrum zu gebrauchen – selbst wenn es tatsächlich „geschlechtergerecht“ wäre?

Und wie unkritisch und angepaßt muß man sein, um auf eine lächer-liche Propagandavokabel wie „geschlechtergerecht“ hereinzufallen?

Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich hier auf diesem Blog Gender-Zombies immer wieder als Geisteskranke, Vollidioten und dergleichen Despektierliches bezeichne. Aber nach reiflicher Überlegung und begrifflicher Reflexion sowie schonungsloser ethischer Prüfung scheinen mir diese Begriffe geradezu ideal, um die Realität abzubilden.

Jüngst schwafelte die Deutschlandfunk-Moderatorin Barbara Schmidt-Mattern in der Sendung „Das war der Tag“ folgendes Gender-Esperanto, inklusive aufdringlich-übergriffiger Gender-Lücke:

Zu den vielen Auftritten von Angela Merkel, die in diesen Tagen und Wochen wohl zum letzten Mal stattfinden, voraussichtlich jedenfalls, gehört auch das heutige Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschef*innen in Brüssel.

Das hast du wunderschön „geschlechtergerecht“ ausgedrückt, Babsi.

Der männliche Plural lautet nur leider „Regierungschefs“.

Wie sieht es im Kopf eines Menschen aus, der eine Wortmißgeburt wie „Regierungschef*innen“ ohne Scham, guten Gewissens und im Glauben, das sei tolles, notwendiges und „geschlechtergerechtes“ Deutsch, herunterfaselt?

Ich finde diese tagtäglichen Einblicke ins Gutmenschenmilieu und dessen Geisteszustand schlimmer als jeden Horrorfilm.

 

Man kann also festhalten, daß Gender-Praktikanten nicht bis drei zählen können und einfach nur darauf achten, irgendwo eine Gender-Lücke, ein Sternchen und das weibliche Suffix unter-zubringen. Alles andere ist diesen Leuten einfach egal.

Die männlichen Regierungschefs werden von den „Regierungs-chef*innen“ nun einmal nicht sprachlich repräsentiert. Mal ganz abgesehen von der völligen Absurdität und Weltfremdheit dieser sektenhaften Sprache.

Wenn dieser ganze Gender-Unfug angeblich einen Fortschritt darstellen soll und Hunderte Gleichstellungsbeauftragte auf den Plan gebracht hat, warum entpuppt er sich dann so häufig als Fake? Warum versagt die Gender-Sekte derartig kläglich in ihrer eigenen Profession? Wenn die ganze Sprache schon umgemodelt werden soll, warum kommt dann so ein minderwertiges Produkt bei heraus?

Was wird ein eingefleischter Gender-Fan auf solch einen Einwand wohl antworten?

Ja, aber die „Regierungschefs“ sind doch mitgemeint.

Hört sich irgendwie bekannt an. Vermutlich erklärt uns die Gender-Front bald auch, daß es doch ausreicht, wenn immerhin der männliche Singular irgendwie dasteht. Den Rest soll man sich denken.

Immerhin kann man hier schön sehen, was von moraltriefenden Utopien gemeinhin zu halten ist und wie sie sich selbst ad absurdum führen.

Ach, was soll‘s. In was für Zeiten leben wir eigentlich, daß wir uns überhaupt mit so einem Unsinn beschäftigen müssen? Das hätte vor 20 Jahren niemand für möglich gehalten.

Vor hundert Jahren hätte man diese Gender-Zombies einfach ins Irrenhaus gesteckt.

Es gibt auch religiöse Sekten, die so sehr ans Weltende glauben wie die Gender-Gemeinde an die „Geschlechtergerechtigkeit“.

Was sollen wir tun? Fällt das noch unter Religionsfreiheit, oder ist das schon ein Fall für die Psychotherapie?

Man tut jedenfalls gut daran, wenn man all diesen Gender-Zombies nicht das Gefühl gibt, sie seien normal im Kopf.