Ein bißchen Gender-Gaga mit der Bundeswehr

Daß die Bundeswehr ein ziemlich fragwürdiger Verein ist, dürfte bekannt sein. Wer stirbt und tötet schon gern für‘s Vaterland?

Gemeinhin vermutet man in so einem Verein ja eher rechtes und konservatives Gedankengut. Wie kann es dann sein, daß ein gestandener General solch einen Tweet von sich geben kann?

 

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„Mitglieder|innen“? Sind Bundeswehrgeneräle etwa wirklich so minderbemittelt, wie man sie sich klischeehaft vorstellt?

Der Plural von Staatsoberhaupt heißt ja auch nicht Staatsober-häupterinnen. Oder? Ganz sicher kann man sich da in Gender-Zeiten nicht mehr sein. Wer weiß, was die Gender-Fraktion beim Duden noch so alles auf die Welt losläßt?

Demnächst lesen wir dort wahrscheinlich:

Mitgliederinnen
Staatsoberhäupterinnen
Naturtalentinnen

grammatikalisch falsche, aber gleichstellungspolitisch richtige feminine Formen, die für mehr gefühlte Geschlechter-gerechtigkeit sorgen und den moralischen Narzißmus von Zeitgeistesgestörten befriedigen.

Da muß die Gender-Seuche schon gehörig das Gehirn gefickt haben, wenn man allen Ernstes „Mitglieder|innen“ heraushaut. Aber diese Art von Gehirnerweichung Linientreue ist wohl auch die Voraussetzung dafür, daß man überhaupt General bei der Bundeswehr werden kann.

Schaut man sich übrigens das Foto in dem Tweet genau an, so wird man überrascht feststellen, daß dort nur eine „Mitgliederin“ abgebildet ist. Der Rest sind Mitglieder. Von „Mitglieder|innen“ kann also nicht die Rede sein. Wir haben hier also offenbar wieder einen der zahlreichen Fälle von „Overgendering“, einer der vielen Fallstricke des Gender-Geschwafels.

Der liebe Herr Zorn ist übrigens Generalinspekteur. Das ist der ranghöchste Soldat der Bundeswehr. Und er ist Wessi. Das nur nebenbei.

General Eberhard Zorn schafft es also, nicht nur zu gendern, was höchst ungewöhnlich ist bei einem Verein wie der Bundeswehr, sondern er verübt auch noch friendly fire gegen die eigene Sprache und betätigt sich als sprachlicher Kulturbanause.

 

Der Bundeswehrgeneral muß wohl die Gleichstellungsbeauftragte gefickt haben. Anders ist es nicht zu erklären, daß jemand solch einen Unsinn zusammenschreiben kann.

Der oben abgebildete Tweet existiert übrigens immer noch. Er wurde nicht aus Peinlichkeitserwägungen gelöscht. Gespannt war ich, ob der General vielleicht Stellung bezieht zu seinem Gender-Quatsch und was die Twittergemeinde wohl dazu sagt.

Ein Blick in die Kommentare lohnt sich. Es sind einige lustige Wort-meldungen zusammengekommen. Die Werte-Union Rostock sagt:

Herr General!

„Mitglieder|innen“ – muß das wirklich sein?
Welchen praktischen Nutzen bringt das?

Warum machen Sie bei dieser ideologischen Verhunzung unserer Sprache mit?

Stehen Sie doch bitte darüber. Auch das wäre ein Zeichen von Vorbild u. Führung.

Ein anderer Twitterer stellt fest:

Es wird Zeit, dass der Russe Deutschland von diesem Gesinde befreit.
Wehrfähig sind die Kasper je ohnehin nicht – reine Schmarotzer und Geldverbrenner.

Dazu fällt mir jemand ein, der unlängst bei einer Baustellen-besichtigung ein russisches Grafitto mit der simplen Botschaft entdeckte: Deutsche Männer sind Schwuchteln.

So kann man es auch sagen. Gesunde Männlichkeit wäre jedenfalls ein passendes Gegengift zur Gender-Seuche.

Ein anderer kommentiert schlicht:

der Genderal spricht..

Na ja. Man muß jedenfalls intellektuell nur noch sehr bedingt einsatzbereit sein, wenn man von „Mitglieder|innen“ schreibt. Immerhin ist der Rest des Tweets fehlerfrei. Ein Wort des Generals zu der Kritik sucht man allerdings vergebens.

Man bekommt eine Ahnung davon, wie weit die Gender-Seuche schon gediehen ist, wenn selbst bildungsferne Bundeswehrgeneräle mit Hang zu autoritären Charakterstrukturen, die eigentlich bisher feministischer Anwandlungen unverdächtig waren, solch ein Gender-Gaga produzieren.

Als Pazifist sollte man aber durchaus das Positive an der Sache hervorheben: Gender-Gaga kann man auch als Teil des umfassenden Selbstzerstörungsprozesses der Bundeswehr ansehen.

Sosehr Gleichstellungsbeauftragte und ihre paranoiden Vor-stellungen Ausdruck der Dekadenz und des Niedergangs der westlichen Kultur sind, so sinnvoll kann ihr Einsatz bei der Bundeswehr sein.

Der nächste schwule, nonbinäre, genderfluide Verteidigungsminister sollte eine Frauenquote von 100% anstreben.

Gender-Zombies: Nicole Diekmann

Zombie ist ein geschlechtsneutraler, gendergerechter Begriff. Sowohl Frauen als auch Männer können Zombies sein. Zombie bleibt Zombie.

Jüngst ward ich eines kleinen Videos gewahr, das nur schwer auszuhalten ist. Dort gendert eine Nachrichtenredakteurin des ZDF, als gäbe es kein Morgen mehr:

 

Ich konnte mir nicht vorstellen, daß unsere öffentlich-rechtlichen Lügenpressekasper mittlerweile derartig durchgeknallt sind – bis ich dieses Video sah. Wie krank muß man in der Birne sein, um derartig sprechen zu können?

Ach, ich vergaß. Es geht ja um’s hehre Ideal der „Geschlechter-gerechtigkeit“. Da kann man ruhig auch ein bißchen krank in der Birne sein. Geschlechtergerechtigkeit ist es allemal wert. Wer weiß? Wenn sich das durchsetzt, sind wir alle Kasper und es fällt gar nicht mehr auf.

Bei den Privaten wird weniger bis gar nicht gegendert. Aber das hat bestimmt nichts damit zu tun, daß sich diese Sender an der Nachfrage ausrichten müssen.

Diese öffentlich-rechtlichen TV-Kasper zeigen ja mit ihren Auftritten unfreiwillig einer breiten Öffentlichkeit, wie extrem naiv und anpasserisch sie sind. Denn ein kritisch denkender Mensch erkennt natürlich innerhalb weniger Sekunden, wie unsagbar lächerlich und infantil die Moral- und Gerechtigkeitspostulate der Gender-Narretei sind.

Es bedarf nur geringster Anstrengungen, um dies zu durchschauen. Mir kommen diese Gender-Zombies im öffentlich-rechtlichen TV so vor wie Kinder, die an den Weihnachtsmann glauben.

Spricht Frau Diekmann eigentlich so auch mit ihren Freunden, ihren Eltern, ihrem Nachwuchs?

Oder ist Geschlechtergerechtigkeit doch nur der schnelle Kick in der persönlichen Gewissensökonomie?

Man muß sich immer klarmachen, daß unsere Journalistenkasper sich nicht die einfachsten Fragen stellen können, so infantilisiert sind sie bereits. Sie wollen nichts sehnlicher als an der Mutterbrust des Guten nuckeln.

Glücklicherweise lebe ich seit über 20 Jahren ohne Fernseher, sodaß ich zumindest in dieser Hinsicht von der Gender-Geisteskrankheit verschont bleibe. Ich bin aber trotzdem schockiert darüber, in was für Zombies sich die Erben von Hanns-Joachim Friedrichs, Dagmar Berghoff und Wolf von Lojewski verwandelt haben.

Ich stelle mir gerade vor, wie Dagmar Berghoff gendert. Gut-menschentum ist wohl das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen der heutigen und der verflossenen Journalistengeneration.

Das Video zeigt immerhin schön, in was für einer Parallelwelt sich unsere Zwangsgebührenprofiteure bewegen. Die Blase muß eminent sein. Normale Menschen würden sich bei diesem akustischen Gender-Terror in Grund und Boden schämen.

Vielleicht steckt ja der Islamische Staat hinter solchen Gender-Attentaten und will, daß wir uns von unserer degenerierten westlichen Kultur weiter entfremden und zum Islam überlaufen. Im Koran wird bestimmt nicht gegendert.

Unsere autistischen Medienzombies können sich offenbar nicht mehr in die Fremdwahrnehmung, in den Blick von außen einfühlen. Wir haben mittlerweile erschreckende Zustände sowohl in Politik als auch in der Medienlandschaft.

Ich werde wohl demnächst eine Rubrik „Zombies“ einrichten, in der ich Befürworter und Praktikanten der Gendersprache zu Wort kommen lasse. Die bizarrsten Statements und Auftritte können dort dann bestaunt werden.

 

Auf Wikipedia erfahren wir über Nicole Diekmann übrigens dies hier:

Nicole Diekmann studierte von 1997 bis 2004 Soziologie, Politikwissenschaften und Neuere und Neueste Geschichte in Münster und Hamburg. Im Anschluss absolvierte sie von 2004 bis 2005 eine Ausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule in München.

Intelligent wird man an der Universität also nicht. Dafür spricht auch der naiv-dümmliche Titel eines Buches, das Diekmann 2021 publizierte:

Die Shitstorm-Republik. Wie Hass im Netz entsteht und was wir dagegen tun können.

Au weia!

Ich schreibe übrigens auch gerade ein Buch. Denn ich bin gebildet und will das Gute. Mein Buch wird folgenden Titel haben:

Die Gender-Vollidioten. Wie der Haß auf die deutsche Sprache entstand und was wir dagegen tun können.

Als Ossi ist mir übrigens aufgefallen, daß die Dame Diekmann ein westzonales Gewächs ist. Damit reiht sie sich ein in die Phalanx der demokratiesozialisierten Gender-Zombies um Claus Kleber, Anne Will und Petra Gerster, die uns allesamt vor dem sprachlichen Patriarchat bewahren wollen.

Bisher kenne ich im TV nur Wessis, die den Gender-Dialekt praktizieren. Es würde auch wenig zur Ostseele passen, da im Osten kultureller Selbsthaß und schnöselhafte, narzißtische Pseudo-intellektualität naturgemäß geringer ausgeprägt sind. Und diese Zutaten sind nun mal essentiell für die Gender-Operette.

Zur Zukunft der Gendersprache und zu ihrem obigen Talkshow-Auftritt ließ Nicole Diekmann übrigens Folgendes verlauten:

Also, ich glaube nicht, dass wir zurückgehen werden, das ist jetzt irgendwie in der Welt, und … Egal, wieviel Häme man dafür bekommt, und die bekomme ich zum Beispiel im Moment.

Ich hab ja Die Shitstorm-Republik geschrieben, habe das dann auch im Fernsehen mal vorgestellt in den letzten Wochen, unter anderem in der Sendung Maischberger, und habe da gegendert, und was habe ich darauf bekommen? Haha, einen Shitstorm.

Die Frau ist nicht mehr jung. Sie ist 43 Jahre alt. Da könnte man schon etwas mehr Intelligenz vermuten. Hört sich stark nach unbedarftem Barbie-Püppchen mit Annalena-Syndrom an.

Schon der erste Satz offenbart eine jede Dimension sprengende Dummheit. Mit 43 Jahren und als gutbezahlte Nachrichtentante könnte man schon ein bißchen ein Gespür für die Marotten und Flüchtigkeiten des Zeitgeists haben. Schlaghosen, Schulterpolster und Tamagotchis waren auch mal in der Welt.

Wobei diese Phänomene sehr viel mehr Fans hatten als die Gender-Seuche. Mir ist jedenfalls noch nie ein Normalbürger in meinem Alltag begegnet, der gendert.

Man muß das Denken regelrecht verachten, wenn man ernsthaft glaubt, daß diese Vollidiotensprache in 20 Jahren noch irgendeine Rolle spielen würde. Und dann vergegenwärtige man sich noch diese dreiste Infantilität und Egozentrik, mit der Frau Diekmann die Kritik an ihrer aufdringlich-übergriffigen Kunstsprache ins Lächerliche zieht. Was interessieren mich die Gebührenzahler?

Mir kann das ja egal sein. Es gibt wahrlich Schlimmeres auf diesem Planeten. Die Menschheit hat die Pest überstanden. Sie wird Corona überstehen. Und sie wird auch vom Gendern nicht untergehen. Und ein paar Jahre kann man es durchaus noch ertragen, daß sich erwachsene, vermeintlich bildungsnahe Gutmenschen vor der Kamera zum Honk machen.

Das Privatfernsehen hat in dieser Hinsicht mit bildungsfernen Proletariern und C-Promis auf Südseeinseln, in Containern oder Vormittagsshows bereits beeindruckende Standards gesetzt.

Warum sollten ARD und ZDF da hintanstehen? Jeder darf sich zum Vollhonk machen. Auch studierte Bildungsbürger.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen muß die gesamte Gesellschaft abbilden.